Tanzboden & Bodenbeläge

Der Tanzboden – das wichtigste Utensil für den Tänzer

Tanz. Das ist virtuose Technik und athletische Präsenz, gepaart mit eleganter Anmut. Fließende Figuren ziehen die Zuschauer in ihren Bann. Raumgreifende Sprünge sind das Sahnehäubchen auf diesem optischen Genuss. Sie strahlen eine Leichtigkeit aus, die das Publikum die dafür nötige Kraftanstrengung nicht einmal erahnen lässt. Ein Augenblick Schwerelosigkeit. Lautlos setzen die Füße der Tänzer nach dem atemlosen Moment auf dem Tanzboden auf. Eine vollendete Performance.

Unabdingbar für jede professionelle Tanzdarbietung ist der richtige Tanzboden: Tanzteppiche und Tanzparkette mit der optimalen Oberfläche und Trittschalldämmung gehören zur Grundausstattung des Tänzers. Dabei unterstützt der Schwingboden als federnder Untergrund bei jeder Bewegung.

Gerriets Flooring Solutions sind weltweit für ihre hervorragende Qualität und Langlebigkeit bekannt. Was vor über vier Jahrzehnten mit der Einführung des Tanzbodens VARIO CLASSIC begonnen hat, entwickelte sich zu einem umfangreichen und stetig optimierten Tanzboden-Sortiment.

Heute finden Sie eine große Auswahl an hochwertigen und erstklassigen Tanz-, Event- und Schwingböden, sowie Bühnen- und Messeteppichen, Tanzflächen und Bodentüchern für temporäre oder permanente Anwendungen in unserem Sortiment.

Wir haben den richtigen Boden für Sie Egal, ob Sie nach matten, hochglänzenden, strukturierten, individuell bedruckten, reflektierenden, ergonomischen oder Chromakey-Böden für digitale Effekte in Film und Fernsehen suchen.

Unsere Tanzböden und Tanzteppiche im Überblick

Mobile Tanzböden

VARIO CLASSIC: Der Bestseller!

Bei VARIO CLASSIC handelt es sich um einen extrem strapazierfähigen und langlebigen Tanzboden mit matter Oberfläche, welcher beidseitig verwendet werden kann. Die einzelnen Bahnen des Tanzbodens können mit unserem farblich passenden VARIO TAPE oder mit unserem transparenten Tape verklebt werden. VARIO CLASSIC ist in sechs verschiedenen Farbkombinationen sowie je nach Breite auch in unterschiedlichen Stücklängen erhältlich. VARIO CLASSIC bewährt sich seit Jahrzehnten auf der Theater- und Opernbühne und ist auch häufig in Tanzstudios und auf Touren zu finden.

VARIO 2.0: Preiswert – mit perfekter Lage!

VARIO 2.0 verfügt über eine seidenmatte Oberflächenprägung. Auch ohne Verstärkungsvlies ist der Tanzboden äußerst dimensionsstabil. Durch seine hohe Robustheit ist er für den Touring-Einsatz und alle Tanzarten geeignet.

VARIO 2.4: Der Doublierte und extrem Robuste!

VARIO 2.4 verfügt über die höchstmögliche Dimensionsstabilität und Robustheit, die ohne einen Verstärkungsvlies möglich sind. Wie auch VARIO 2.0 hat VARIO 2.4 eine seidenmatte Oberflächenprägung. Im Unterschied zu VARIO 2.0 kann er beidseitig verwendet werden. Generell empfehlen wir den Einsatz im stationären Bereich, entweder schwimmend oder fest verklebt. Optimal ist VARIO 2.4 in Verbindung mit unserem Schwingboden VARIO ERGODANCE.

VARIO MET: Der Klassiker unter den Spiegelböden!

Der erste Spiegelboden am Markt überhaupt! Strapazierfähig, verspiegelt mit Struktur und dadurch wenig empfindlich. Daher ist er beim Einsatz auf der Bühne, in Theatern und Opernhäusern, bei Modenschauen und bei Ballettinszenierungen sehr beliebt.

VARIO REFLECT: Der Zauberkünstler!

Durch seine glatte, verspiegelte Oberfläche wirkt VARIO REFLECT fast wie ein liegender Spiegel und findet im Kunst- und Eventbereich ein breites Anwendungsspektrum. Bei Modenschauen, Großevents sowie im anspruchsvollen Set Design bei Film- und Fernsehshows wird der VARIO REFLECT gerne als besonderes Gestaltungselement gewählt.

VARIO LACK: Der Klassiker unter den Hochglanzböden!

Hochglänzend, robust und edel. Ein beliebter Tanzboden vor allem für Ballettinszenierungen und die Theater- und Opernbühnen. Er wird auch gerne im Event- und Modebereich eingesetzt und überrascht trotz Hochglanz durch seine robuste Oberfläche.

VARIO TRANSPARENT: Der Unauffällige!

Die Einsatzbereiche des Designbodens VARIO TRANSPARENT sind sehr vielseitig. So kann er beispielsweise auch eine Eisfläche simulieren. Zudem gilt der Vinyl-Boden als Dekoboden für spezielle Designs. VARIO TRANSPARENT kann zum Beispiel als durch- bzw. unterleuchtbaren Boden auf LED-Panels benutzen werden. Außerdem wird VARIO TRANSPARENT häufig auch als Schutzboden bei vorhandenen, besonders schönen und empfindlichen Böden eingesetzt.

VARIO PRINT: Der Individuelle!

Mit unserem VARIO PRINT können Sie Ihren persönlichen und exklusiven Designboden kreieren. Senden Sie uns einfach Ihr individuelles Motiv. Wir drucken VARIO PRINT mit UV-härtenden und auch UV-stabilen Farben.

VARIO COLOUR: Der Farbenfrohe!

Der Eventboden VARIO COLOUR besticht durch seine große Farbvielfalt. Jede RAL-Farbe, egal ob in seidenmatter oder in hochglänzender Ausführung, ist schon ab 210 Laufmetern erhältlich. Die seidenmatten Varianten des Designbodens sind durch ein Verstärkungsvlies dimensionsstabil.

VARIO UNI: Der Universelle!

Unser Tanzboden VARIO UNI ist dimensionsstabil und schont durch ein Verstärkungsvlies und seine geschäumte Rückseite die Gelenke und Sehnen. VARIO UNI besitzt eine matte Oberflächenstruktur und ist in unterschiedlichen Farben erhältlich. Er ist einseitig verwendbar. Der Tanzboden bietet sich für den Touring-Bereich an, da er wenig wiegt, unempfindlich, sowie robust ist.

VARIO GLANZ/GLANZ MET: Glanz, Hochglanz, VARIO GLANZ!

Ob GLANZ oder GLANZ MET: ein Hingucker auf jeder Bühne oder den Laufstegen dieser Welt! Modern, edel und trotzdem einfach zu verlegen – dabei unempfindlich. Die Effektböden verleihen jeder Inszenierung einen außergewöhnlichen Flair.

VARIO GRIP: Der Messe- und Outdoorboden!

Mit seiner angerauten Oberfläche (Rutschklasse R11) bietet dieser Boden auch bei Feuchtigkeit oder Nässe einen ausgezeichneten Halt. Wird im Messe- und im temporären Outdoorbereich eingesetzt. Auch bei Steigungen innerhalb eines Bühnenbildes, wenn eine höhere Rutschfestigkeit gefordert ist, findet der Boden seine Anwendung.

Der Tanzteppich VARIO ALLROUND: Von Tänzern für Tänzer entwickelt!

Den Tanzboden VARIO ALLROUND haben wir zusammen mit der Gregor Seyffert & Compagnie entwickelt. Durch seine hohe Elastizität und Rutschfestigkeit (Rutschklasse R10) mit gelenkschonender Dämpfungseinlage bietet VARIO ALLROUND dem Tänzer mehr Sicherheit und Komfort. VARIO ALLROUND eignet sich für alle Tanzarten – er ist stoßabsorbierend und dank Verstärkungsvlies dimensionsstabil.

Eigenschaften des Tanzboden VARIO ALLROUND

Sicherheit und Komfort tragen der besonderen Belastung der Tänzer Rechnung:

    • Seine Rutschfestigkeit (Rutschhemmung: R10, DIN 51130) und Elastizität erlauben hohe Sprünge mit unterschiedlichstem Schuhwerk. Durch die integrierte Dämpfungseinlage sind Gelenke und Sehnen geschützt, auch bei körperlich beanspruchender Akrobatik.
    • Seine hohe Anpassungsfähigkeit an den Untergrund macht ihn zur ersten Wahl für einen mobilen, schnellen Einsatz im Tournee-Betrieb.
    • Seine stoßabsorbierenden Eigenschaften in Verbindung mit der durch Glasfaser-Armierung erreichten Dimensionsstabilität sind einzigartig und machen ihn für alle Tanzarten geeignet – egal ob für die Ballettbühne, das Tanzstudio oder den Tournee-Betrieb.
    • Seine seidenmatte Oberfläche bietet einen eleganten Effekt.
    • Mit seiner Gesamtdicke von 3,65 mm (EN 428) und seinem hohen Flächengewicht von 2.600 g/m² (EN 430) liegt er absolut plan und passt sich jedem Untergrund an.
    • Durch die Trittschallverbesserung (~ 19 dB, ISO 140-8) wirken die Landungen nach der Schwebephase sanft und bleiben nahezu lautlos.
    • Er lässt sich leicht auf- und abrollen.

Hier können Sie den Tanzboden VARIO ALLROUND kaufen.

Mobilde Tanzflächen

Der VARIO ERGODANCE Schwingboden: Ausgeklügelte Technik für gesunde Gelenke

In kaum einer anderen Sportart wird der Fuß so sehr belastet wie beim Tanz. Das Problem liegt in der maximalen Beweglichkeit im Fußbereich bis hin zu den kleinsten Fußgelenken, dem mit leichten Ballettschläppchen kaum Stabilisation und Stütze entgegengesetzt werden. Dazu kommt die oft schlechte Schockabsorbation durch fehlende Schwingböden. Im Ergebnis führt das oft zu einer Hüftdysplasie oder einer Dysbalance der Hüftmuskulatur bei Tänzern.

Gerriets entwickelte aus diesem Grund den VARIO ERGODANCE Schwingboden

Eigenschaften des Schwingboden VARIO ERGODANCE
  • Dieser Schwingboden besitzt eine optimale und überaus gelenkschonende Dämpfung. Höchste Markenqualität sorgt für schnelles Aufbauen: Ein Exzenter-Verriegelungssystem wird mit einem ausgeklügelten Nut- und Federsystem mit Führung kombiniert.
  • Die beidseitig lackierte 18 mm Multiplex-Platte aus Birke ist mit dynamisch wirksamen, hochelastischen, zweilagigen Elastomerpads ausstattet, die für ein homogenes und dauerhaft wirksames Schwingungsverhalten sorgen.
  • Eine zurückgesetzte Hartfaser-Platte dient zum Schutz der Unterseite.

Als Zubehör sind optional auch die VARIO ERGODANCE stolperfreien Anlaufkeile sowie die dazu passenden 90°-Ecken für die Anlaufkeile erhältlich. Den schnellen Auf- und Abbau und den Transport vom Schwingboden unterstützt der stabile VARIO ERGODANCE Transportwagen.

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Der perfekte Tanzboden beugt Unfällen und Verletzungen vor

Glatt oder stumpf:
Beugen Sie mit der richtigen Deckschicht Verletzungen vor

Mit der richtigen Deckschicht unterstützen Sie den Tänzer bei seiner perfekten Vorstellung und minimieren vor allem das Verletzungsrisiko. Für die Wahl des richtigen Tanzbodens ist der Anwendungsbereich ausschlaggebend:

• Zu glatter Tanzboden

Ist der Tanzboden zu glatt, droht für die Tänzer die Gefahr auszurutschen. Hierbei können Verrenkungen und Verstauchungen oder sogar Knochenbrüche entstehen.

• Zu stumpfer Tanzboden

Handelt es sich um einen zu stumpfen Tanzboden, wirkt er „klebrig“. Dadurch besteht ebenfalls hohe Verletzungsgefahr für die Tänzer: Es kann zu langwierigen gesundheitlichen Problemen wie Sehnenzerrungen, Bänderrissen oder herausrutschenden Kniescheiben kommen.

Stumpfe Tanzböden sind vor allen Dingen nicht dazu geeignet, barfuß darauf zu tanzen. Die Fußsohlen und die Zehen würden quasi auf dem stumpfen Untergrund „festkleben“. Weil ein Gleiten auf einem solch ungeeigneten Tanzbodenbelag nicht möglich ist, können Schürfwunden oder kleine Verbrennungen entstehen. Durch das dauernde Stocken besteht für die Tänzer sogar die Gefahr, sich die Zehen zu brechen.

Besonders in Ballettschulen kennt man noch ein weiteres Problem, das beispielsweise bei einem stumpferen PVC-Tanzboden, der dem Gleiten entgegenwirkt, entstehen kann: Die Tänzer können sich die beim klassischen Tanz geforderte Auswärtsdrehung der Beine „erschummeln“, denn ihre Füße bleiben auf dem ungeeigneten Tanzbodenbelag kleben. Dadurch erfolgt die Auswärtsdrehung nicht aus dem Hüftgelenk und der Muskelapparat bleibt passiv. Dies führt zu einer Fehlbelastung und zu gesundheitlichen Schäden an den Gelenken der Tänzer.

Der richtige Tanzboden, glatt oder stumpf, ist abhängig von drei Faktoren.

  • Das Schuhwerk der Tänzer
    Hip-Hop-/Dance-Sneakers sind rutschfester als Balletschläppchen, Jazzschuhe haben eine rutschfestere Rauledersohle, Step- und Flamencoschuhe sind zur Hörbarkeit der raffinierten Fußrhythmen mit Eisenprofilen besetzt.
  • Die Choreografie
    Weite Sprünge erfordern einen stumpferen Boden als Tanzfiguren, die gleitend oder schleifend ausgeführt werden.
  • Die jeweilige Stilrichtung des Tanzes
    Standardtanz, Break Dance, Hip-Hop und barfuß getanzter Modern Dance benötigen extrem gleitfähiges Tanzparkett wie beispielsweise einen glatten Holzschwingboden mit Parkettbelag. So können Brandblasen und das „Klebenbleiben“ bei schnellen Drehungen vermieden werden. Klassisches Ballett und Jazzdance finden auf einem glatten, nicht allzu rutschigen, griffigen PVC-Tanzteppich meist ideale Bedingungen für die klassischen Ballettelemente mit Pirouetten und Sprüngen.

Tanzboden-ABC

Boden mit geschäumter Rückseite

Durch die geschäumte Rückseite ist der Tanzboden für den Tänzer komfortabler. So gilt ein Tanzboden mit geschäumtem Einsatz als besonders gelenk- und sehnenschonend. Durch ein Verstärkungsvlies ist der Boden zusätzlich dimensionsstabil – er behält seine Form.
Zu den Böden mit geschäumter Rückseite zählen: VARIO UNI, VARIO GLANZ/MET, VARIO GRIP, VARIO ALLROUND.

Dimensionsstabilität

Ein Tanzboden ist dann dimensionsstabil, wenn er unter wechselnden Umgebungsbedingungen seine Form behält, das heißt sich beispielsweise bei hohen Temperaturen weder zusammenzieht noch ausdehnt.

Doublierung

Unter Doublierung versteht man das Zusammenfügen zweier Folien (Ober- und Unterfolie) unter Hitze ohne Einlage bzw. Verstärkung.

Farbe des fest installierten Tanzbodens

Für fest installierte Tanzböden, vor allem im Theater, wählt man meist Schwarz als Farbe, weil sich diese Farbe optisch überall gut einfügt und einen deutlichen Kontrast zu den Tänzern bildet – respektive sie noch besser in Szene setzt.
Den Tanzboden in Weiß findet man in Ballettsälen am häufigsten. Bei dieser Farbwahl spielen vermutlich die neuesten Erkenntnisse der Tanzmedizin eine wichtige Rolle: Tänzern fällt es nachweislich leichter, Sprungabstände exakt einzuschätzen, wenn der Tanzboden weiß ist.

Marley Floor

PVC-Tanzböden für Aufführungen und Probenräume werden häufig als "Marley Floor" bezeichnet. Tatsächlich sind "Marley Floors" schon seit Jahrzehnten nicht mehr erhältlich. Das Sortiment der Firma Marley Flooring enthielt eine breite Palette an Bodenbelägen, darunter den fußschmeichelnden Lieblingsbelag der Balletttänzer – einen gerollten PVC-Boden. Obwohl die Produktion des "Marley Floors" eingestellt wurde, hört man den Begriff noch heute häufig für jegliche PVC-Oberflächen – auch für die komplette Palette der beliebten Gerriets Tanzböden, wie beispielsweise VARIO CLASSIC.

PVC-Boden

Zu Böden aus Polyvinylchlorid (PVC) zählen:
VARIO CLASSIC, VARIO 2.0, VARIO 2.4, VARIO MET, VARIO REFLECT, VARIO LACK, VARIO TRANSPARENT, VARIO PRINT, VARIO COLOUR.

Rutschklasse

Rutschklassen sind nach der Prüfnorm DIN 51130 festgelegt. Diese werden eingeteilt in: "ohne Rutschklasse", R9, R10, R11, R12, R13. Je höher die Rutschklasse, desto stumpfer ist der Boden.

Harte Steps oder weiche Bewegungen – Tanzparkett oder PVC-Tanzteppiche?

Harte Tanzböden

Für Stepptanz oder Flamenco muss der Bodenbelag härter sein. Denn zum einen würden die Metallprofile der Schuhe einen weichen Boden verletzen, zum anderen sollten die Fußrhythmen deutlich hörbar sein. Trotzdem sollte das Tanzparkett möglichst trittschallgedämmt sein, damit die Schritte nicht als zu laut empfunden werden.

Die erste Wahl für Tanzböden mit harter Oberfläche sind:

Weiche Tanzböden

Eine weiche Deckschicht, wie beispielsweise beim PVC-Tanzteppich VARIO, eignet sich vor allem als Bühnenboden für klassische Tanz- und Akrobatikvorstellungen sowie als Stage-Floor für Musikveranstaltungen.

Immer öfter findet man den Tanzteppich VARIO auch als Eventboden bei Messen. Denn die Tanzteppich-Preise liegen bei den günstigeren Tanzteppichen nur unwesentlich höher als bei Event- und Messeböden. Besonders geeignet sind hierfür auch die Designböden mit besonderen Effekten, zum Beispiel:


Besonders im klassischen Ballett ist ein weicher bzw. elastischer Boden wichtig. Ein PVC-Tanzteppich dämpft die Landung bei Sprüngen. In unserem Sortiment finden Sie Böden in unterschiedlichen Stärken:


Eine zusätzlich erhöhte Trittelastizität bietet ein passender Tanzbodenunterbelag, wie beispielsweise die 4,5 mm starke Tanzbodenunterlage VARIO ELASTIK aus 90% PVC und 10% Polyester mit einem Flächengewicht von 880 g/m².

Ein wichtiger Aspekt beim Tanzboden oder Tanzteppich aus PVC ist sein hohes Eigengewicht, denn dadurch passt er sich jedem Boden perfekt an:

Tanzparkette auf Tournee: Mobile Tanzböden für den großen Auftritt

Transportable Tanzböden gelten nicht nur in Form von mobilen Tanzflächen als ideale Lösung für Tanzveranstaltungen. Auch Tanzteppiche eignen sich sehr gut – nicht zuletzt als rutschsicherer Bodenbelag für Laufstege oder für Open-Air- Bühnen. Darüber hinaus stellen Tanzteppiche eine hervorragende Alternative für kleinere Tanzschulen oder für die freie Tanzszene dar, da sie günstig sind. In jedem Fall sind mobile Tanzteppiche die idealen Tourbegleiter, denn sie lassen sich gut transportieren und wiederverwenden.

Ein Tanzteppich darf auch optisch beeindrucken und zusätzliche Effekte schaffen. Gerade bei Tanzturnieren, Tanzwettbewerben oder bei Ballettaufführungen soll der Bühnenboden zum Bühnenbild passen und die dekorativen Elemente optisch ansprechend ergänzen.

In der Regel bestehen mobile Tanzböden aus verschiedenen Kunststoff- und Gummimaterialien. Diese Tanzteppiche haben eine unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheit, sie dämpfen im Allgemeinen aber nicht ganz so gut. Wem dieser Aspekt beim Kauf des Tanzbodens wichtig ist, der sollte eher eine Variante mit schockabsorbierendem Schwingboden wählen.

Schwingboden: flächenelastisch und gelenkschonend!

Die verschiedenen Arten des Tanzens erfordern nicht nur unterschiedliche Beläge (Tanzteppich, Tanzparkett), sondern auch einen passenden, schockabsorbierenden Unterboden (Schwingboden). Denn die Tanzschuhe allein verfügen in der Regel nicht über ausreichende Dämpfungseigenschaften. Nur wenn die bei einer Landung entstehenden Kräfte ausreichend abgemildert werden, können Muskeln und Gelenke des Tänzers vor Verletzungen geschützt werden.

Als Schwingboden werden Tanzböden bezeichnet, die bei Belastung nachgeben. Ihre schwingende Unterkonstruktion verringert die Verletzungsgefahr von Tänzern ganz erheblich.

Man unterscheidet zwischen folgenden Schwingböden:

Flächenelastische Schwingböden

Flächenelastische Schwingböden, die bei Belastung in einem großen Bereich nachgeben. Sie werden meist aus doppelt gelegten oder kreuzweise übereinander verlegten Holzleisten (den Schwingträgern) oder aus Unterlagen aus elastisch verformbarem Kunststoff wie beispielsweise Gummi- oder Elastomerpads gefertigt. Darüber liegt eine flächige Lastverteilungsschicht und/oder ein Blindboden mit einem Brettabstand von 50 bis 70 mm und einer darauf verschraubten Lastverteilerplatte. Als Nutzschicht kann entweder ein PVC-Tanzteppich oder ein Holzbelag dienen. Wird als Nutzschicht ein Parkett aufgebracht, spricht man von einem Schwingparkett. Flächenelastische Schwingböden eignen sich vor allem dazu, schwerere Stöße abzufedern.

Punktelastische Schwingböden

Punktelastische Schwingböden sind einfacher in ihrem Aufbau und bestehen meist aus einer Schicht Schaumstoff. Darüber liegt eine flächige Lastverteilungsschicht und/oder ein Blindboden, der einen elastischen Kunststoffbodenbelag trägt. Bei einer Belastung durch das Tanzen entsteht eine sogenannte Verformungsmulde, die jedoch kaum größer als das belastende Objekt ist.

Mischelastische und kombiniert-elastische Schwingböden (nach DIN 18032)

Mischelastische und kombiniertelastische Schwingböden verbinden die Vorteile von flächen- und punktelastischen Tanzböden. Sie bilden einen guten Kompromiss, weil die Schutzfunktion der Schwingböden – die Schockabsorption – maßgeblich vom Gewicht des Tänzers abhängt. Leichte Tänzerinnen bringen im Gegensatz zu ihren meist schwereren männlichen Kollegen auch bei der Landung aus hohen Sprüngen nicht jene Masse auf, die nötig wäre, um in den Genuss der optimalen Schockabsorption herkömmlicher flächenelastischer Schwingböden zu kommen. Insofern sind flächenelastische Schwingböden für leichte Tänzerinnen nur bedingt geeignet. Mischelastische Böden sorgen jedoch für eine ausreichende Schockabsorption für alle Tänzer. Dabei bleibt die bei den Landungen übliche Verformungsmulde im Tanzboden gering. Die sogenannten Konterschwingungen, die das Bewegungssystem zusätzlich belasten, werden dadurch reduziert.